2024: Darkness Into Light
2024: Darkness Into Light

Darkness Into Light

11. Mai 2024, 05:15
Zürich, Schifflände und
neu in Basel

 Jedes Jahr im Mai findet der «Darkness into Light» Lauf statt – ein Anlass, bei dem Menschen zusammenkommen, um gemeinsam von der Dunkelheit der Nacht ins Licht des Morgens zu gehen und sich für den globalen Kampf gegen Suizid und Selbstverletzung stark zu machen. Hinter dieser Idee steht die irische Organisation Pieta House, die kostenlose therapeutischen Beratung und Unterstützung für Menschen bietet, die mit psychischen Problemen und Suizidgedanken konfrontiert sind. Was in 2009 als kleiner Event in Dublin begann, ist heute zu einem internationalen Anlass geworden: Letztes Jahr haben über 200,000 Menschen in 150 Städten auf der ganzen Welt am „Darkness into Light“ 5km-Lauf teilgenommen. Einen guten Eindruck bekommen Sie in diesem Video von 2019.

Zürich Inneoin GAA, ein Irischer Sportverein in Zürich und trauernetz setzen sich dafür ein, dass auch 2024 in Zürich wieder ein solcher Anlass stattfindet. Für dieses Jahr liegt’s an Dir! Du kannst Dich mit Freunden oder der Familie auf den Weg machen und uns unterstützen, indem Ihr Euch frühmorgens in Bewegung setzt. Für Onlineanmeldungen steht folgender Link zur Verfügung:
Anmeldung auf der site von Pieta House

Und hier die hilfreiche pdf-Anleitung für das doch etwas komplizierte Anmeldeverfahren.

Fragen zur Anmeldung? Judith gibt Auskunft: judith.kerr@trauernetz.ch

 

Umgang mit Suizid – Prävention und Nachsorge
Umgang mit Suizid – Prävention und Nachsorge

Kurs in Kappel zum Welttag der Suizidprävention, 9./10.09. 2023

Sicherheit gewinnen im Umgang mit Menschen in suizidalen Krisen

Alle kennen Menschen, die unter psychischen Belastungen leiden. Diese können zu schweren Krisen und Suizidalität führen. Dabei tauchen Fragen, Unsicherheiten und Ängste auf. Wer eine geliebte Person durch Suizid verliert, wird mit einem komplexen Trauerprozess konfrontiert, weil ein gemeinsames Trauern und Abschied nehmen nicht möglich war.

Der Kurs richtet sich an Suizidbetroffene: Angehörige und Hinterbliebene sowie Menschen, die beruflich mit Suizidalität konfrontiert sind. Eingeladen sind Einzelpersonen und Paare, die sich ein Basiswissen über Suizidalität aneignen wollen, sei es aus präventivem Interesse oder weil sie dem Thema im privaten oder beruflichen Umfeld begegnen.

Der Kurs vermittelt wichtiges Wissen und Handlungssicherheit im Umgang mit Suizidalität und zeigt Hilfestellungen für Hinterbliebene und Fachpersonen auf. Durch Impulsreferate, Interviews mit Angehörigen und den Dialog unter den Kursteilnehmenden werden konkrete Schritte entwickelt, welche die eigene Sicherheit stärken und zu eigenem professionellen Handeln führen. Der Kurs ist auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden zugeschnitten.

Kursinhalte: Suizidalität und Suizidgefährdung erkennen und angemessen reagieren / Unterstützungsangebote / Umgang mit Suiziddrohungen / Suizidprävention: Was wirkt? /Mythen und Fakten / Erfahrungsaustausch.

Falls gewünscht/vorhanden, können die Teilnehmenden eine Fallgeschichte zuhause schreiben und mitbringen, die im Kurs besprochen wird.

Kursdatum

09. – 10. September 2023
SA 09.30 Uhr – SO 13.30 Uhr

Kurskosten CHF 210.– 

plus 1 Übernachtungen Vollpension EZ CHF 314.- | DZ CHF 

Kursleitung 
Jörg Weisshaupt

Projektleiter Suizidprävention Kanton ZH
Vorstandsmitglied  IPSILON
Geschäftsführer Trauernetz
www.weisshaupt.ch

Event: Samstag, 09.09.2023 18:30 - 21:30
Event: Samstag, 09.09.2023 18:30 - 21:30

Welt-Suizid-Präventionstag 2023

Sonntag, 10. September

 

«HOFFNUNG SCHAFFEN DURCH HANDELN»

WELTWEITES ENGAGEMENT ZUR SUIZIDPRÄVENTION:

Der Welttag der Suizidprävention, der jedes Jahr am 10. September begangen wird, dient als Plattform, um das Bewusstsein für Suizid zu schärfen und Präventionsmassnahmen zu fördern, mit dem Ziel, die Zahl der Suizide und Suizidversuche weltweit zu reduzieren.

Alle 40 Sekunden nimmt sich jemand das Leben; das sind fast 800.000 Menschen pro Jahr auf der ganzen Welt, wobei über 75 % der Selbsttötungen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen geschehen. Suizid ist ein globales Problem und eine ernste Angelegenheit der öffentlichen Gesundheit in jedem Land; Suizide sind jedoch vermeidbar.

IASP-Präsident Professor Rory O’Connor sagt: «Während wir weiter an unserer Vision von einer Welt arbeiten, in der weniger Menschen ihr Leben durch Suizid verlieren, glauben wir, dass «Creating Hope Through Action» eine optimistische Botschaft ist, die das Vertrauen in die Menschen wecken soll, sich mit diesem komplexen Thema auseinanderzusetzen.

«Creating Hope Through Action» steht für die Entschlossenheit, einen neuen Sinn zu vermitteln – Menschen mit den Fähigkeiten und dem Selbstvertrauen auszustatten, mit jemandem in Kontakt zu treten, von dem sie glauben, dass er Probleme hat.»

In den nächsten drei Jahren wird IASP mit diesem Thema die ehrgeizige Aufgabe übernehmen, eine Bewegung für präventives Handeln zu schaffen, mit nachhaltigen Botschaften, um Verhaltensänderungen voranzutreiben und letztendlich mehr Selbstmorde zu verhindern.

Der 10. September 2023 fällt auf einen Sonntag, an dem im ganzen Land Gottesdienste gefeiert werden.
trauernetz stellt Gemeinden Materialien zur Verfügung, damit das Thema Suizid in den Predigten aufgegriffen werden kann und vermittelt Hinterbliebene, welche bereit sind, im Rahmen eines Gottesdienstes ihre Geschichte zu erzählen.

Event in Zürich:
Samstag, 09.09.2023
18:30 – 21:30

Der Verein Trauernetz macht auf dem Münsterhof vor dem Fraumünster in Zürich auf das Thema Suizid aufmerksam und bietet Gespräche und Informationen für Interessierte an.

Beim Eindunkeln werden Kerzen als Erinnerung an die Verstorbenen angezündet.

Wir freuen uns über jeden Einzelnen der Zeit hat vorbeizuschauen!