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Das nebelmeer-Treffen von heute findet online statt.

Interessiert? Ruf an auf 076 598 45 30 und ich sende Dir den Code zum Meeting!

Neues Onlineangebot

Trauerst Du um ein Familienmitglied, das sich das Leben genommen hat?

Gemeinsam mit Gleichbetroffenen gelingt Dir ein Weiterleben ohne die geliebte Person. (Flyer als pdf)

Treffen für Suizidbetroffene in St.Gallen — oder online

1A ist nicht nur unser neues Angebot für Suizidbetroffene in St.Gallen, sondern auch unser Treffpunkt: Gleich beim Bahnhof befindet sich das tibits am Bahnhofplatz 1A. * Bitte kontaktieren Sie mich (Kontakt per Mail) vor einem Besuch, damit ich Sie über die aktuelle Gruppensituation und die Form des Treffens informieren kann. Möglicherweise führen wir die Treffen mit der Open Source Videokonferenz Software Jitsi Meet durch. In diesem Fall sende ich Ihnen kurz vor dem Treffen den Zugangscode …Die Treffen finden 2020 statt jeweils dienstags, 19:00 bis 21:00,

  • 01.09.
  • 13.10.
  • 10.11. und
  • 08.12.

Für die geführte Selbsthilfegruppe ist jeweils ein Raum im 2. Stock reserviert. Danke für‘s publik machen! Weitere Infos und Kontakt: www.trauernetz.ch, Telefon: 076 598 45 30 Wenn Sie jemanden kennen, der/die eine angehörige Person durch Suizid verloren hat, machen Sie ihn/sie auf unser neues Angebot aufmerksam. Vielen Dank!

Treffen für Suizidbetroffene im Kanton Aargau im Aufbau!

Sind Sie beratende Fachperson oder Angehörige? Bitte kontaktieren Sie mich: 076 598 45 30

Was geschieht mit mir?

Traumatische Trauerreaktion nach plötzlichem Todesfall

Ein schwerer Verlust

Der Begriff der traumatischen Trauerreaktion wird für Trauerprozesse nach unerwarteten und plötzlichen Todesfällen verwendet (z.B. Verkehrsunfälle, Mord, plötzlicher Kindstod, Arbeitsunfälle, Naturkatastrophen). Wie andere Verluste durch einen Todesfall ist auch ein Verlust durch einen Suizid häufig überraschend und heftig und er kann bei der trauernden Person (Survivor) ein Trauma hervorrufen. Trauerreaktionen nach einem Tod durch Suizid haben viel mit denjenigen nach anderen unerwarteten und plötzlichen Todesfällen gemeinsam. Der Schmerz nach einem Verlust durch Suizid hat jedoch auch spezifische Merkmale:

  • Die Frage nach dem «Warum»: Hinterbliebene suchen zwangsläufig nach einem Grund für das Geschehene. Vielleicht erhoffen sie sich, dadurch in einer Welt, die plötzlich unberechenbar geworden ist, ein Gefühl der Kontrolle wiederherstellen zu können.
  • Erleichterung: Bei der Familie oder bei Freunden, welche vor dem Suizid über Jahre hinweg mit der psychischen Erkrankung einer geliebten Person gelebt haben, kann ein Gefühl der Erleichterung eintreten, da sie sich von der konstanten Sorge befreit fühlen.
  • Die Suche nach Schuldigen: Schuldzuweisungen können für manche Betroffene als erste Reaktion ein Weg sein, um zu verstehen, was geschehen ist.
  • Stigma und Isolation: Es ist nicht einfach, Witwe oder Witwer, Mutter oder Vater, Sohn oder Tochter einer Person zu sein, die sich das Leben genommen hat. Daher kann es zu einem schleichenden sozialen Ausschlussprozess der Survivors kommen. Das Leiden wird häufig geleugnet oder verdeckt, ist jedoch im Alltag der Betroffenen immer präsent.
  • Wut: Survivors fühlen sich von ihren Geliebten allein gelassen und empfinden häufig auch Wut gegenüber der Person, die sie verlassen hat. Wut ist eine natürliche Reaktion auf eine Verletzung. Es ist hilfreich, über diese Wut zu sprechen und einen Weg zu finden, um damit umzugehen.
Warum?

Wenn der erste Schock nach einem Suizid abklingt – das ist häufig erst nach der Beerdigung oder um den Termin einer Feuerbestattung herum – folgt eine oft länger dauernde Phase, in der die Hinterbliebenen nicht mehr den Tod an sich hinterfragen, sondern nach möglichen Motiven des Suizides suchen. Es ist die Phase der nagenden Fragen wie «Warum hat er/sie sich getötet?», «Warum hat die verstorbene Person nie etwas über ihre Probleme gesagt?», «Warum hat sie nie um Hilfe gebeten?», «Warum hat sie keinen Abschiedsbrief hinterlassen?», «Warum hat sie sich in unserem Haus/unserer Wohnung getötet?», «Warum habe ich nichts gemerkt?». Auf all diese Fragen gibt es keine Antworten, da die Person, die sie geben könnte, tot ist. Dennoch ist es im Trauerprozess zentral, dass die Hinterbliebenen (Survivors) an den Punkt kommen, an dem sie das Gefühl haben, dass sie sich genug  lange mit dieser Frage beschäftigt haben. pastedGraphic.png

Quälende Fragen nach einem Suizid

Die meisten dieser Fragen beziehen sich auf die Verletzung und Erniedrigung, welche die Hinterbliebenen durch den Suizid erleben (z.B. «Wie kann er/sie mir so etwas antun?»). Unter dem Strich zeigen die Antworten auf solche schwer bzw. nicht zu beantwortenden Fragen nur Defizite auf: Bei sich selbst, in der Beziehung zur verstorbenen Person, in der Beziehung zum sozialen Umfeld usw. Dadurch, dass Hinterbliebene einen Suizid in der Regel zu verheimlichen und vertuschen versuchen, ist oft auch kein Gespräch mit anderen über die Warum-Fragen möglich. Die Scham und eigene defizitäre Gefühle, versagt und nicht geholfen zu haben, nichts gemerkt zu haben, Suizidankündigungen nicht ernst genommen zu haben oder Depressionen bagatellisiert zu haben, treibt Hinterbliebene oft in die Isolation. Kann der Suizid nicht vertuscht werden, weil z.B. Nachbarn, Familienmitglieder und/oder Freunde die polizeilichen Ermittlungen beobachtet haben oder man doch gewagt hat, die wahre Todesursache auszusprechen, dann brechen auch noch die «Warum-Fragen» oder Schuldzuweisungen Dritter über die Hinterbliebenen herein. Hinterbliebene sehen sich dann mit ihren eigenen Schuldgefühlen und auch den Schuldzuweisungen durch Dritte konfrontiert. Oft wird ihnen nicht kondoliert, Nachbarn meiden übliche Kontakte, wechseln Strassenseiten, kommen nicht zur Beerdigung usw. Auch diese unsensiblen Verhaltensweisen treiben Hinterbliebene in einen Teufelskreis von Schuldzuweisung und Isolation. Viele fühlen sich stigmatisiert, diskriminiert und zutiefst in ihrer Würde verletzt. Untersuchungen mit Personen, die einen Suizidversuch überlebt haben, zeigen, dass Suizidenten eine andere Wahrnehmung haben. Beim Suizid geht es nur um sie selbst. Denken sie überhaupt daran, wie es den anderen nach dem Suizid gehen könnte, so stellen sie sich vor, dass es diesen besser geht, wenn sie nicht mehr leben. Neben der Schuldproblematik, die Hinterbliebene lange (oft ein Leben lang) beschäftigt und an der sie auch menschlich zerbrechen können, erlebt man in der Beratungspraxis auch häufig die Angst der Hinterbliebenen davor, selbst nichts wert zu sein, da sie verlassen wurden und es nicht wert waren, dass die Verstorbenen für sie am Leben blieben. Als weitere und in unserem Kulturkreis schwierige Emotionen erleben Hinterbliebene oft Wut und Hass gegenüber der verstorbenen Person, da diese sie verlassen, verraten, verletzt hat oder ihnen misstraut hat. Es gibt wenig Möglichkeiten, Wut und Hass in einer Form, die gesellschaftlich geduldet ist, auszudrücken. Am Toten kann man diese Gefühle nicht mehr auslassen. Also wohin damit? Manchmal sind Survivors auch erleichtert darüber, dass jemand «es» jetzt «endlich» (nach so vielen Versuchen) geschafft hat. Ein Suizid kann das Leben der Hinterbliebenen auch entlasten. Über dieses Gefühl wird noch seltener gesprochen als über Angst, Schuld und Wut. Diese Phase lässt sich ganz allgemein als Überlebensphase charakterisieren, in welcher die Krise mittels Überlebensstrategien bewältigt wird. In der Trauerbegleitung, die von Hinterbliebenen in dieser Akutphase selten in Anspruch genommen wird, sollte man Raum lassen für alle Gefühle, die in dieser chaotischen Situation auftauchen. Auch wenn zum 1000. Mal die gleichen Fragen von den gleichen Menschen kommen, sollte man diese nicht unterdrücken und/oder bagatellisieren. Sie sind wichtig für Hinterbliebene, damit sie sich die Gewissheit verschaffen können, dass sie selbst noch am Leben sind und Gefühle haben. Die Quantität und Qualität dieser Fragen macht einen Unterschied deutlich zwischen Trauernden nach einem Suizid und anderen Trauernden. Durch aktives Zuhören kommen die meisten Hinterbliebenen auch unbeschadet aus der Fragenspirale heraus. In dieser Phase wird die Basis für ein Weiterleben nach einem Suizid und die Qualität dieses Weiterlebens gelegt.

Neben sich stehen
Trauer ist die normale Reaktion auf einen bedeutenden Verlust Trauerreaktionen zeigen sich nicht nur nach Todesfällen, sondern auch nach anderen bedeutenden Verlusten (z.B. Trennung, Scheidung, Verlust von Jugend, Gesundheit, Arbeitsplatz, Heimat usw.). Nicht jeder Todesfall löst zwingend einen Trauerprozess aus. Wird der Tod als Verlust empfunden, erleben Hinterbliebene eine Phase der Trauer. Wenn der oder die Verstorbene den Hinterbliebenen wenig bedeutet hat, kann auch die Trauerreaktion gering ausfallen. Diese Trauerdefinition hebt hervor, dass Trauer etwas Normales ist. Trauer ist keine Krankheit, keine Katastrophe, keine Fehlfunktion und kein Zeichen von psychischer oder charakterlicher Schwäche, sondern ein normaler, gesunder und psychohygienisch (für das seelische Wohlbefinden) notwendiger Prozess der Verarbeitung von einschneidenden Verlusten und Veränderungen. Bekannte Erscheinungsformen der Trauer: Veränderungen des psychischen Wohlbefindens (z.B. Empfindungen von Schmerz und Angst, depressive Verstimmung), mentale Veränderungen (z.B. Wahrnehmungsstörungen, verlangsamtes oder vereinfachtes bzw. magisches Denken), Veränderungen des körperlichen Wohlbefindens (z.B. Schlafstörungen, Herz-, Magen-Darm- oder Atemwegbeschwerden etc.) und  Verhaltensänderungen (z.B. Erstarrung oder Ruhelosigkeit, Verwahrlosung, Alkohol- oder Tablettenkonsum) bzw. des Sozialverhaltens (z.B. zeitweiliger Rückzug von der Erwerbstätigkeit, Rückzug aus dem sozialen Leben oder besondere Anhänglichkeit, Abhängigkeitswünsche, Aggressivität, Teilnahmslosigkeit usw.)

Immer wieder mit Suizid konfrontiert

Betroffene Fachpersonen
Die häufigsten Reaktionen von Beratungspersonen nach dem Suizid eines Patienten Beratungspersonen reagieren auf den Tod eines Patienten sowohl als Individuen als auch in ihrer Rolle als Fachperson. Trauerreaktionen können auf der emotionalen, der kognitiven und der Verhaltens-Ebene beobachtet werden. Reaktionen auf emotionaler Ebene Gewöhnlich ist die unmittelbarste Reaktion der Schock. Ist diese erste Phase überwunden, empfindet die Mehrheit der Fachpersonen einen grossen Schmerz, der häufig von Schuld, Scham (v.a. gegenüber Berufskollegen und anderen Patienten) oder Traurigkeit begleitet ist. Dazu kommen in manchen Fällen Wutgefühle: Einerseits gegenüber der Gesellschaft, andererseits auch gegenüber der verstorbenen Person. Die Fachperson fühlt sich durch die verstorbene Person zurückgewiesen oder sieht ihre professionellen Fähigkeiten durch den Suizid in Frage gestellt. Andere erleben ein Gefühl der Erleichterung, dass sie nun nicht mehr mit dem destruktiven Verhalten ihres Patienten zurechtkommen müssen. Das traumatische Erlebnis kann zu einem tieferen Selbstwertempfinden, zu Selbstvorwürfen und einem Gefühl des Versagens führen. Manche Beratungspersonen stellen ihre Professionalität und generell ihre Fähigkeit, anderen zu helfen, in Frage. Diese Gedanken führen manchmal auch zu einem depressiven Zustand. Schliesslich gelingt es aber einem grossen Teil der Beratungspersonen, ihre Grenzen zu akzeptieren. Sie sind dann – im Bewusstsein darum, dass es unmöglich ist, absolute Kontrolle über das Leben anderer auszuüben – fähig, das Vertrauen in ihre therapeutischen Fähigkeiten zurückzugewinnen. Reaktionen auf kognitiver Ebene Auf kognitiver Ebene reagieren die betroffenen Fachpersonen zunächst mit Ungläubigkeit. Oft wird auch verleugnet, dass der Tod durch Suizid erfolgte. Darauf folgen für posttraumatische Belastungen typische Reaktionen wie wiederkehrende negative Gedanken, Albträume, die sich auf den Suizid beziehen oder auch Konzentrationsprobleme. Hinzu kommen Zweifel bezüglich der eigenen klinischen Urteilsfähigkeit und Angst vor den Meinungsäusserungen von Kollegen und Vorgesetzten (stillschweigende Annahmen über mögliche Vorwürfe und Kritikpunkte). Relativ häufig machen sich Beratungspersonen auch Sorgen, von der Familie der verstorbenen Person beschuldigt oder angeklagt zu werden und vor Gericht erscheinen zu müssen. In späteren Phasen sind die häufigste kognitiven Reaktionen eine erhöhte Aufmerksamkeit (Hypervigilanz) für mögliche Anzeichen von Suizidalität bei jedem Patienten, ständiges Grübeln, um den nächsten «fatalen Irrtum» zu vermeiden und ein Schwanken zwischen dem Bewusstsein, dass die Arbeit mit suizidalen Patienten ihre Grenzen hat und dem Gedanken, dass der Suizid aufgrund mangelnder Empathie erfolgt ist. Reaktionen auf Verhaltensebene Betroffene Fachpersonen kommen häufiger zu spät zur Arbeit oder erscheinen gar nicht. Sie berichten von Schlafstörungen und Appetitverlust. Manchmal zeigen sich vermeidende Verhaltensweisen, indem die Fachpersonen sich weigern, sich um depressive Patienten oder solche mit Suizidgedanken zu kümmern. Betroffene Beratungspersonen neigen nach dem Suizid eines Patienten manchmal auch dazu, Anzeichen von Suizidalität bei ihren Patienten genauer zu beobachten, besprechen sich häufiger mit Berufskollegen, zeigen ein grösseres Interesse an rechtlichen Themen und verfassen sorgfältigere Fallberichte. Zudem kann die Tendenz beobachtet werden, dass sie auch Patienten mit einem geringen suizidalem Risiko in die Klinik einweisen, oder dass sie höhere Dosierungen von Medikamenten verschreiben, als tatsächlich nötig wären. Individuelle Unterschiede bei Reaktionen auf den Suizid eines Patienten Beratungspersonen in Ausbildung sind relativ immun gegenüber der kompletten Übernahme von Verantwortung für den Patienten, da sie immer noch unter Aufsicht arbeiten. Bei jungen Beratungspersonen spielt die Supervision eine zentrale Rolle, da diese, wenn sie gut durchgeführt wird, hilft, die Gefühle zu normalisieren. Sie erhalten dadurch auch die Möglichkeit, die Last der Verantwortung für den Tod des Patienten zu teilen. Bewältigungsstrategien Im Laufe der Zeit sind fast alle Beratungspersonen fähig, den Verlust emotional zu akzeptieren und sowohl als Individuen, als auch als Fachpersonen zu einem neuen Gleichgewicht zu finden. Einzelne leiden jedoch unter dem Konflikt zwischen der persönlichen und der professionellen Reaktion auf die Trauer, insbesondere, wenn sie meinen, sie müssten objektiv und abgeklärt handeln und ihre eigenen Gefühle unter Kontrolle behalten. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, mit einem Vorgesetzten oder einem unterstützenden und empathischen Berufskollegen über das Ereignis zu sprechen. Auch eine psychologische Autopsie (d.h. eine Rekonstruktion der Umstände, die zum Suizid führten) kann hilfreich sein, um Isolation und Schuldgefühle zu reduzieren. Auch wenn die Überwindung der Trauer nach dem Verlust eines Patienten durch Suizid die Stärke einer Beratungsperson und deren Eignung zur Ausübung des Berufes bestätigen kann, kann ein solches Ereignis die ganze zukünftige Arbeit einer Beratungsperson beeinflussen. Um die Risiken zu reduzieren, die mit einem solchen Erlebnis verbunden sind, ist eine spezielle, vorbereitende Ausbildung und die Unterstützung durch den Vorgesetzten, die Kollegen, die Familie oder eine Selbsthilfegruppe von zentraler Bedeutung. So führt die Suche nach Antworten nicht in die Verzweiflung, sondern zu persönlichem und professionellem Wachstum und vielleicht sogar dazu, dass ein tieferer Lebenssinn entdeckt wird.
Angebote für Fachpersonen
  Wir bieten Schulung, Beratung und Supervision an für Personen, die in ihrem beruflichen Kontext mit Suizid konfrontiert werden. Bitte kontaktieren Sie uns! Suizidrapport als gelungenes Beispiel für die wertvolle Vernetzung von Fachpersonen Bei Suizidrapporten treffen sich Fachpersonen (z.B. Notfalldienste, Blaulichtorganisationen, Gesundheitsdienste, Psychiatrie, Justiz, Seelsorge, Schule und Sozialwesen) zum informellen fachlichen Austausch zu den Themen Suizid und Suizidprävention. Durch den Rapport sollen neben der aktiven Suizidprävention Fachpersonen, die durch ihren Beruf mit dem Thema Suizid konfrontiert sind, vernetzt werden. Der Suizidrapport soll ein Gefäss bieten, in welchem sich Fachleute kennenlernen und somit die Hürden der interprofessionellen Zusammenarbeit abbauen können. Ausserdem werden gegenseitiges Vertrauen geschaffen und die fachlichen Kenntnisse über Menschen in suizidalen Krisen vertieft. pastedGraphic.png Im Kanton Zürich finden seit Jahren in den Städten Winterthur und Zürich zweimal im Jahr Suizidrapporte statt. Die beiden bisherigen Rapporte werden von Mitgliedern des FSSZ (Forum für Suizidforschung und Suizidprävention Zürich) geleitet, welche auch die Entstehung von weiteren regionalen Suizidrapporten aktiv angeregt haben (z.B. in Zürcher Unterland, Region Horgen / Affoltern). Die teilnehmenden Organisationen wechseln sich bei der Ausrichtung der Anlässe gegenseitig ab und die dafür investierte Arbeit ist zu grossen Teilen ehrenamtlich.
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